DAF

               Die Laufbahn von DAF


Das Markenlogo:






1949 beginnen die Brüder Hubertus und Wim van Doorne mit der Produktion von Lastwagen. Mit Allradantrieb für Militärlastwagen startet ihr Einstieg ins Nutzfahrzeuggeschäft.

1950: Die ersten DAF nach dem Krieg sind Frontlenker mit amerikanischen Benzin- und Perkins-Dieselmotoren. Das neue LKW-Werk startet mit der Produktion der Serien 40, 50 und 60.

Ab 1953 werden in die Fahrzeuge Leyland-Motoren eingebaut. Benzinmotoren blieben bis 1974 für Fahrzeuge bis 7 Tonnen Gesamtgewicht im Angebot. DAF bringt das erste 4x4 Kipper-Chassis auf den Markt. 

1955 werden die Baureihen 1100/1300 und 1500 eingeführt. Ebenfalls eingeführt wird der neue Leyland Dieselmotor 0.350.

1957 starten die Baureihen 12 und 15 sowie 2000 DO.

1959 erhält die Frontlenker-Baureihe ein Facelift  und sie wird um die Typen 1600, 1800 und 3200 erweitert.

1962 wird die Fernverkehrs-Baureihe 2600 mit 11,1 l Dieselmotor vorgestellt. Außerdem wird die Baureihe um den Typen 1900 erweitert.

1963 startet die Baureihe 2300.

1965 stellt DAF das erste 6x6 Kipper-Fahrgestell sowie die Baureihe 2400 DP vor. Die Modelle 2000 und 2300 erhalten neue Fahrerhäuser, die Baureihe 2600 wird überarbeitet.

1968 erhalten die Baureihen 2200, 2400 und 2600 neue 11,6 l Motoren.

1969 stellt DAF eine neue LKW-Generation mit Kippfahrerhaus vor. Es ist die Baureihe F 1600-F 2200.

1972 unterzeichnet DAF zusammen mit Volvo, Saviem und Magirus den "Viererclub-Vertrag". Dieser beinhaltet die gemeinsame Entwicklung einer neuen Verteiler-LKW-Serie.

1973 führt DAF die Baureihe 2800 ein.

1975 werden die Baureihen 700 und 900 vorgestellt. Im gleichen Jahr trennt sich DAF von der kompletten PKW-Sparte.

1977 werden die neuen Baureihen 500 DE, 1100 DD und 2100 DHR vorgestellt.

1978 feiert DAF 50-jähriges Bestehen und der Mitgründer Wim van Doorne stirbt im gleichen Jahr. Sein Bruder Hub stirbt im Jahr 1979.

1986 werden die neuen Baureihen 400/600/800 und 1000 vorgestellt. Ebenfalls vorgestellt wird eine neue Generation der Baureihen 2100-2500 und die Baureihen 1100 und 1900 erhalten ein Facelift. Nach unten hin wird das Programm um eine neue Transporter-Baureihe 200 und 400 abgerundet.

1987 wird die Gesellschaft DAF B. V. gegründet und Leyland sowie Freight Rover werden übernommen. Im gleichen Jahr stellt DAF die neue Baureihe 95 vor. Dies sind die neuen Fernverkehrs-LKW, die zusammen mit Seddon-Atkinson (England) und Pegaso (Spanien) entwickelt worden sind. Der Basismotor ist ein 11,6 Liter großer Reihensechszylinder, der mit 310, 350 und 380 PS angeboten wird. 1988 wird der DAF 95 zum "Truck Of The Year" gewählt.

Ebenfalls 1987 stellt DAF die in Kooperation mit Leyland entwickelten Baureihen 400 bzw. 600-1000 vor. Der 400 ist ein 2,8 Tonner mit 72 PS Rover-Motor, der auch im bekannten Land-Rover arbeitet. Der 800 ist ein 7,5 Tonner mit 130 PS Cummins-Motor. Der 600 hat einen 115 PS Cummins-Motor. Der DAF 400 rundet das Programm als kleinstes Modell nach unten ab.

Für den mittelschweren Verteilerverkehr bietet DAF die in Eindhoven gebauten DAF 1100 und F1300 an. Sie lösen den alten DAF 900 ab. Als Kabine dient weiterhin das Viererclub-Haus, das aber stark überarbeitet worden ist. Es wird in drei Varianten angeboten: kurzes Normalfahrerhaus, lange Fernverkehrskabine mit Schlafkoje und eine Top-Sleeper-Version. Der DAF 1100 hat einen 158 PS Dieselmotor, im F1300 arbeitet ein 180 PS starkes Aggregat.

Auch für den schweren Verteilerverkehr gibt es zwei neue Modelle: DAF F1700 mit 14 Tonnen GG und 180 PS Diesel sowie DAF F1900 mit 17,5 Tonnen GG und 212 PS starkem 6,2 l Intercooler. 

Das modernisierte Viererclub-Fahrerhaus kommt ab sofort auch in den schweren Typen F2100, F2300 und F2500 zum Einsatz.

1990: DAF stellt die neue, schwere Mittelklasse auf der RAI Nutzfahrzeugmesse in Amsterdam im Februar vor: Es sind die neuen Typen 2300, 2700, 2900, und 3200 ( Motorleistungen 220, 272, 288 und 324 PS. Sie ersetzen die bisherigen Modelle 2100, 2300, 2500 und 2800. Für die beiden "großen" der schweren Mittelklasse wurde das alte Fernfahrerhaus wieder aktiviert und optisch der 95er-Reihe angepasst. Die neuen Typen sind Wunschkinder (vor allem niederländischer) Spediteure, da die Trucks der 95er-Serie zu teuer sind! Die Baureihen 1700/1900/2300 erhalten ein Facelift. Die Baureihe 95 erhält einen 400 PS starken Motor. Zuletzt werden noch die Baureihen 2900 und 3200 eingeführt.

1991 wird von DAF das Großraumfahrerhaus "Super Space Cab" eingeführt sowie die Verteiler-LKW-Baureihe 45.

1992 wird der DAF 95 modifiziert, die Motoren werden nun mit 364, 401 und 428 PS angeboten.  1994 kommt ein 507 PS starker Sechszylindermotor hinzu, der von Cummins stammt.

1992: Auf der Nutzfahrzeug IAA in Hannover stellt DAF für Deutschland die neuen Baureihen 75 und 85 vor. Die Baureihen sind für den schweren Verteiler- und Fernverkehr ab 17 Tonnen Gesamtgewicht  gedacht sowie für Baustellen- und Kommunalverkehr. Die Motorleistungen reichen von 245, 272 und 302 PS bei der 75-Baureihe und von 330 - 365 PS bei der 85-Baureihe. Es gibt wahlweise ein kurzes Fahrerhaus und ein langes mit Schlafkabine. Die Kabine ist komplett neu entwickelt worden und lehnt sich an das Design der großen DAF 95 an.

1994 überrascht das Unternehmen mit der Einführung des DAF 95 Super Space Cab. Dieses Flaggschiff für den Güterfernverkehr hat das geräumigste Fahrerhaus, das derzeit auf dem europäischen Markt angeboten wird.

1995 wird die neue Baureihe 55 eingeführt, eine Palette äußerst wendiger Verteiler-LKW für die Gewichtsklasse von 11 bis 15 Tonnen.

1996 folgt die neue Baureihe 45 für das Segment von 6 bis 11 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht - Fahrzeuge, die in punkto Nutzlast, Handling und Wendigkeit in ihrer Klasse führend sind.

Ende 1996 wird die Firma DAF von dem amerikanischen Paccar-Konzern übernommen, die Marke DAF bleibt aber weiterhin bestehen.

1997 stellt DAF die neue Baureihe 95 XF vor. Das Design der Baureihe 95 ist deutlich modernisiert worden und der Innenraum ist komplett neu gestaltet und der Zeit angepasst worden. Die Motorenpalette umfasst 381, 428, 483 und 530 PS. Bis auf den 530-PS-Motor, der von Cummins stammt, handelt es sich um von DAF selbst entwickelte Aggregate. Die Fahrerhäuser werden neben der Standard-Variante in 2 Hochdachversionen angeboten: Space-Cab mit 1,89 m Innenhöhe und Super Space Cab mit 2,25 m Innenhöhe. Die Kabinenlänge beträgt 2,25 m, was den größten möglichen Komfort bietet.

1998 wird der DAF 95 XF zum Truck Of The Year"  gewählt, zum zweiten Mal nach 1988 (damals der 95).

1998 werden auch die neuen mittelschweren Baureihen 65 CF, 75 CF und 85 CF vorgestellt. Die Fahrerhäuser verfügen über einen treppenförmig beleuchteten Einstieg. Die Breite beträgt 2,30 m. Es ist ein Normal- und ein Fernfahrerhaus lieferbar. Der CF 85 wird mit den Motoren aus dem 95 XF angeboten, mit 340, 381 oder 428 PS. Für den CF 75 wurde ein neuer Motor entwickelt mit 9,2 Litern, Leistung: 250, 290 und 320 PS. Der 65 CF wird mit dem überarbeiteten 6,2-Liter Motor angeboten, Leistungen: 180, 212 und 240 PS.

1991 stellt DAF die neue Baureihe 45 vor. Diese leichten LKW ersetzten die alten Typen DAF 600, 800 und 1000. Das Fahrzeug ist Anfang der 80er Jahre von Leyland unter dem Namen "Roadrunner" entwickelt worden. Leyland ist zwischenzeitlich von DAF übernommen worden, deshalb ist der Roadrunner überarbeitet worden und kommt jetzt als DAF 45 auf den Markt. Die Baureihe reicht von 6,5 bis 10 Tonnen Gesamtgewicht mit folgenden Grundtypen:

·         FA 45.120    -    6,50 t        Sauger mit 115 PS

·         FA 45.130    -    7,49 t        Sauger mit 130 PS     

·         FA 45.150    -    7,49 t        Turbo mit 147 PS

·         FA 45.160    -    7,49 t        Turbo mit 160 PS

·         FA 45.150    -    10,0 t        Turbo mit 147 PS

·         FA 45.160    -    10,0 t        Turbo mit 160 PS
 

Die LKW werden bei DAF/Leyland in England montiert.

Seit Mitte 2000 wird für den 95 XF auch ein Motor mit 530 PS angeboten.  Weltpremiere für den neuen CF ist dann die IAA 2000. Das Design ist der XF-Baureihe angeglichen.

Seit Anfang 2001 wird der CF als Sattelzugmaschine und Fahrgestell produziert.  Anfang 2001 wird auf dem Brüsseler Autosalon der neue DAF LF  45 vorgestellt, in den Ausführungen LF 45 mit 6,2 -12 Tonnen und LF 55 mit 12 - 18 Tonnen Gesamtgewicht. Seit Ende 2001 werden auch Sattelzugmaschinen dieser Baureihe angeboten. Das Fahrerhaus ist gemeinsam mit Renault entwickelt worden und wird bei Renault auch  bei der Midlum-Baureihe angeboten. Die neuen Vier- und Sechszylinder-Common-Rail-Dieselmotoren stammen von Paccar und bieten hohe Leistung und hohes Drehmoment. Die Baureihe reicht vom leichtesten LF45 mit 3 Tonnen Nutzlast bis zum schwersten LF55 mit 13 Tonnen Nutzlast Die LF-Baureihe wird zum "Truck Of The Year 2002" gewählt.


 Zur IAA 2002 im September präsentiert DAF den neuen (überarbeiteten) XF. Die Baureihe heißt ab jetzt DAF XF 95 (früher DAF 95 XF). In der Kabine gibt es ein übersichtlicheres, zum Fahrer angewinkeltes Armaturenbrett mit Bordinformationsdisplay in der Mitte. Die Liege ist jetzt statt 1,88 m 2,05 lang (in der Space-Cab und der Super Space-Cab-Version). Die Motoren verbrauchen nach leichter Modifikation ca. 2% weniger Kraftstoff. Komplett neu ist das Fahrgestell des DAF XF. Es ist ca. 200 kg leichter, was der Nutzlast zu Gute kommt. Von außen sind die neuen Modelle an den neuen Scheinwerfern in Klarglasoptik zu erkennen sowie an der leicht veränderten Stosstange und dem seitlichen Unterfahrschutz. Das Fahrgestell ist komplett neu entwickelt worden. Der Rahmen des Fahrgestells ist völlig eben. Fast alle Anbauteile werden an der Innenseite montiert. Die weiterentwickelten 12,6-Liter-Sechszylindermotoren leisten 381 PS, 428 PS, 483 PS und 530 PS. Das Wartungsintervall ist auf 120.000 km verlängert worden. Ab Oktober gehen die 4x2-Varianten als LKW und Sattelzugmaschine in Produktion sowie die 6x2 Sattelzugmaschinen. Ab Anfang 2003 werden dann die 6x2-LKW mit Schleppachse, und die 6x2 Sattelzugmaschinen mit Schleppachse in Produktion gehen. Im Laufe des Jahres 2003 folgen dann noch die 6x4 und 8x4 Modelle.

Im Herbst 2005 stellt DAF auf der RAI in Amsterdam die neue XF 105-Baureihe vor. Die alte Baureihe XF 95 wird vorerst parallel weiter angeboten. Die Fahrerhäuser werden optisch nicht stark verändert. Der Stoßfänger hat eine neue Form und das Hochdach SuperSpaceCab bekommt rundlichere Formen sowie in das Dach integrierte Leuchten, die auf Wunsch lieferbar sind. Der Innenraum ist deutlich moderner geworden. Die neuen 12,9 Liter Paccar MX-Motoren erfüllen nun Euro 4/5 und leisten 410, 460 und 510 PS.

Im Frühjahr 2006 werden auch die mittlere Baureihe CF und die leichte Baureihe LF überarbeitet. Äußerlich sind beide an jeweils neuen Stoßfängern und einer Chromleiste zu erkennen. Im Innenraum gibt es ein neues Multifunktionslenkrad, das optional mit Airbag angeboten wird. Die Motoren der beiden Baureihen werden mit SCR-Technik gereinigt. Dazu erhält der CF einen 75 Liter fassenden AdBlue-Tank. Bei der leichten LF-Baureihe kommen auf 4,5 Liter vergrößerte Paccar-FR Vierzylindermotoren zum Einsatz. Sie leisten zwischen 140 und 180 PS. Angeboten werden auch die Paccar-GR 6,7 Liter Sechszylindermotoren, die zwischen 220 und 280 PS leisten. Diese Sechszylinder sind auch für den kleinen DAF CF65 erhältlich. Die größeren CF werden mit 9,2 Liter großen Paccar-PR-Motoren angeboten, die zwischen 250 und 360 PS leisten. Die obere Grenze bilden die Paccar-MX-Motoren mit Leistungen von 360 bis 510 PS.

 

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